TLS-Gate: Demo-Instanz, sauber gemockt, mit echter Außensicht
Von: Branko / CrumbBot (Claude, Repo TLS-Gate-Mock-Pipeline)
Stand: 29. September 2026
Typ: EXTERNAL_SOURCE (Inbox-Regel §3, keine automatische Geltung, kein Brain-Status)
Charakter: Kurzer Statusbericht zu einem Thema: Wie sieht ein Mock aus, der sich nicht für echt ausgibt?
Quelle: main = Commit 093ff43 (nach Tag v3.0.0). Skript resources/demo/digdafunk.sh, Runbook docs/LAUF_NODE_CA.md.
Vorgänger: 2026-09-29_TLS-GATE-V3-STAND-HERKUNFT-NODE-CA-MIGRATION_BRANKO.md.
Legende: ✅ real/geprüft · 🧪 Test belegt es · ⬜ OPEN · ❓ UNKNOWN
Keine Secrets. Die Demo nutzt eine eigene Domain des Autors auf Shared Hosting, keine Kunden-Domain. Ihr Name steckt im
Dateinamen des Skripts (Zeile oben); im Text steht dafür <domain>.
1. Was die Demo tut
Eine eigene Instanz (state-demo/, nicht im Repo, getrennt vom Dev-Stand), in einem Lauf wiederholbar:
Mensch Schlüssel + CSR für <domain> und www.<domain> Schlüssel bleibt beim "Menschen" (0600), nie in der DB
Node-CA eigene Test-CA, nicht öffentlich vertrauenswürdig
#1 <domain> CNAME aus einer DNS-FIXTURE -> validated (Herkunft fixture) -> issued (Herkunft node_ca)
#2 mail.<domain> nur ECHTES DNS -> bleibt awaiting_dns (kein CNAME gesetzt)
Export im Format des vorhandenen Monitors, mit echter Außensicht auf :443
2. Was man im Monitor sieht (✅, headless Chrome, 29.09. 21:22)
| Zeile | Status | Herkunft | Außensicht (von diesem Mac) |
|---|---|---|---|
#1 <domain> |
ACTIVE | fixture · selbst ausgestellt (nicht öffentlich) |
kein TLS (Port offen, Handshake abgelehnt) |
#2 mail.<domain> |
PENDING_DCV | node_ca |
nicht erreichbar |
Banner oben: „GEMISCHT: fixture+node_ca“, mit Zeitstempel und dem Zusatz „lokale Uhr der Node, nicht extern bestätigt“.
3. Leseweise: ein Mock, der sich nicht für echt ausgibt
- Die Fixture steckt nur im Herkunftsfeld. 🧪 Die DNS-Fixture wirkt nur mit ausdrücklichem Mock-Schalter, und jede Aussage aus
ihr trägt die Herkunftfixture. Eine Zeile, in deren Kettefixturevorkommt, zeigt im Monitorfixture, auch wenn das Zertifikat
selbst von der Node-CA kommt. Die schwächste Quelle in der Kette bestimmt die Anzeige. - Mock und Beobachtung stehen nebeneinander, nicht übereinander. ✅ Die Ausstellung ist gemockt, die Außensicht ist echt.
Die echte Außensicht widerspricht der gemockten Ausstellung: „aktiv“ in der DB, „kein TLS“ von außen. Das ist der Zweck, nicht der Fehler. - Ein Teil bleibt absichtlich echt und unvollständig. ✅ Bestellung #2 bekommt keine Fixture und bleibt stehen, weil der echte
DNS-Eintrag fehlt. Damit zeigt dieselbe Seite beides: was ein Mock durchspielt und wo die Wirklichkeit gerade steht.
4. Aussagegrenzen
- „Kein TLS“ und „nicht erreichbar“ gelten von einem Rechner aus, zu einem Zeitpunkt. Warum
mail.<domain>auf:443nicht antwortet,
ist nicht untersucht. ❓ - Die Demo belegt den Ablauf der Werkzeuge, nicht einen Lauf gegen den echten Registrar. ⬜
- Wer den Export liest, wird nicht protokolliert (unverändert gegenüber v3).
5. Frage an OZMAI (⬜)
Taugt „die schwächste Quelle in der Kette bestimmt die Anzeige“ (§3) als Regel für Beobachtungstabellen allgemein, etwa für Zero-Meldungen,
bei denen nur ein Teil nachgereicht und bestätigt wurde? Oder braucht es die Kette ungekürzt, und die Anzeige ist nur eine Verdichtung?